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Es muss sich etwas ändern ...

(c) pixabay - PeteLinforth
Ein wunderbares Zitat von Osho über die Idee,permanent etwas verändern zu müssen.

Du glaubst, daß du anders sein solltest als du bist. 

Ich möchte dir alle Vorstellungen davon rauben, wie du sein solltest, und dir zeigen, daß du schon zu Hause bist; du brauchst nie irgendwo anders hinzugehen, du brauchst überhaupt nirgendwo hinzugehen. 

Es ist schon passiert - Gott überschüttet dich bereits mit seiner Liebe. Samadhi hat sich bereits ereignet. Wo immer du bist, bist du im Nirvana. 

Dies ist Erleuchtung: dieser Moment, ohne Ideale, ohne Wünsche, ohne Ziele; dieser Moment - vollkommen entspannt in ihm, hier und jetzt - ist der Moment Gottes, der Moment der Wahrheit.

Osho

Warum Karotten die Erleuchtung bringen.



Karotten sind gut für die Augen, sagt der Volksmund. „Aber sie sind auch gut für die ‚Seele‘“, meint die Advaita-Lehrerin Nabala G. Kraus und nannte ihr neuestes Buch aus dem Bereich der Nondualität „Die Erleuchtungskarotte“. 

Erleuchtung findet in Indien statt, meinen viele immer noch und nur wenigen Menschen ist hierzulande die Philosophie der Advaita bekannt. Aber die Zahl der Menschen, die sich für Bewusstseinsentwicklung und ein neues Da-Sein interessieren, nimmt seit Jahren rasant zu. Das Erwachen scheint immer mehr Menschen zu geschehen und Nabala unterstützt dies in ihren Satsangs und Büchern.

In Europa hat die Kirche eine lange Tradition und da könnte man auf die Idee kommen, dass in diesem Buch Gott verunglimpft wird. Aber in der lebendigen Nondualität sieht das anders aus. Dazu erklärt Nabala:

„Ein Vergleich mit Gott war nie in meiner Wahrnehmung, wobei Gott und die Karotte auch nicht voneinander zu trennen sind. In meinen Satsangs benutze ich gerne eine Stoffkarotte, um aufzuzeigen, wenn der Verstand wieder in die scheinbare Zukunft unterwegs ist und meint, nur dort das Glück zu finden.“ 

Die Erleuchtung kommt nicht über den Verstand, erklärt Nabala. „Und bei der Idee, dass nach der Erleuchtung alle persönlichen Probleme plötzlich wie von selbst gelöst seien, ist es wie bei einem Esel, dem die Karotte vor den Karren gespannt wird, damit er rennt. Stehen bleiben, hier sein, die Karotte einfach eine Karotte sein lassen.“ Nabala lacht über diesen Vergleich. „Tun wir das, dann versiegt die Idee von einer möglichen Erleuchtung ganz von selbst. Es bleibt das, was jetzt bereits IST. Und immer war.“

„Einfach hier sein“ klingt wie eine schöne Idee, der viele folgen – Grund genug, die Bücher von Nabala zu lesen. „Meine Bücher sind für all diejenigen, die die Stille des Seins lieben. Vielleicht springt jemanden ‘Die Erleuchtungskarotte‘ einfach an … Du siehst ein Buch und weißt, das Buch muss mit. Dann kauft man halt mal eine Buch-Karotte.“ Nabala lacht wieder. „‘Die Erleuchtungskarotte‘ ist ein Buch, das dir mit Texten, Gedichten und Bildern klar und direkt zeigt, dass alles schon hier ist. Dass du dich entspannt zurücklegen kannst mit allem, was passiert.“
So gesehen macht das schon Lust auf ein vegetarisches Mittagsmenü mit einer erleuchtenden Karotte in der Hand. Am besten in der Stille des Seins, aus der eine weitere Frage an Nabala emporstieg: „Wie ist dein neues Buch entstanden?“

Nabala: „Es macht mir viel Freude, ein Buch zu gestalten. Meist geht es einfach los, ohne einen Gedanken an eine spätere Veröffentlichung. Diesmal kam es von vielen Seiten an mich heran, doch ein Buch mit den Gedichten, die bei mir ganz spontan entstehen, zu kreieren. Irgendwann sah ich mich dasitzen und mit dem Buch beginnen. Und da ich ein Fan von Bildbearbeitungsprogrammen bin, sind Bilder in ‚Die Erleuchtungskarotte‘ natürlich unumgänglich.“

Dass etwas „spontan entsteht“ und dann auch ausgedrückt werden darf, ist auch eher seltener anzutreffen. Viele Dinge entstehen gewollt oder durch nachdenken. Daher richten wir die Frage an Nabala, ob man das lernen kann?

„So ist das bei mir einfach. Es kommen Worte in den Kopf und dann muss ein Stift in die Hand genommen werden und das Schreiben beginnt. Ich liebe immer noch Stift und Papier! Ob man das lernen kann - ich weiß es nicht. Aber vielleicht ist es auch gar nicht notwendig - es muss ja nicht jeder Bücher schreiben. Aber es kann vielleicht ganz einfach und natürlich entstehen.“
Natürlich entstanden sind bei Nabala bereits etlich Werke, für die man auf ihrer Homepage www.nabala.de weitere Informationen findet. 

Ob sie noch mehr Bücher herausbringen wird? „Gute Frage“, antwortet sie. „Ich weiß es nicht. Momentan ist kein weiteres geplant, was jedoch nicht bedeutet, dass keines mehr geschrieben wird.“
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© für den Text: Gudrun Anders, Fa. Spirit & Marketing, Aachen
www.gudrun-anders.de
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Gabriele Nabala Kraus
Blumenring 33a
76751 Jockgrim
Tel: 07271 – 49 78 140
info@nabala.de
www.nabala.de
www.inner-relax.de
http://www.youtube.com/user/Wolfnabala/videos

Zen-Geschichte: Erleuchtung um jeden Preis?



Fotolia © gallagan
Es war einmal ein neuer, noch sehr junger Zen-Schüler ins Kloster gekommen. Der junge Mann war schon sehr bald für seinen großen Eifer, mit dem er seine Übungen machte, bekannt.

Er meditierte Tagaus Tagein mit Hingabe und wollte die Meditation auch nicht zum Essen oder Schlafen unterbrechen. Der Schüler wurde immer dünner und seine Müdigkeit nahm stetig zu.

Schließlich rief der Meister ihn zu sich und meinte gütig: „Du solltest langsamer vorangehen und dir nicht zu viel abverlangen.“

Der Schüler wollte das aber gar nicht hören und schon gar nicht umsetzen.

So wollte der Meister von ihm wissen, warum er es denn so eilig habe.

Der Schüler entgegnete: „Meister, ich strebe nach der Erleuchtung. Da darf ich doch keine Zeit verlieren."

Und der Meister fragte: „Woher weißt du denn, dass die Erleuchtung vor dir herläuft? Hast du sie gesehen, so dass du ihr ständig hinterherlaufen musst?“

Der Schüler schüttelte fast unmerklich den Kopf.

Da fuhr der Meister wohl fort: „Es wäre doch auch möglich, dass sie hinter dir ist. In diesem Falle musst du nichts weiter tun als anzuhalten. Dann wirst du dich ihrer bewusst ...“


Nacherzählt nach Feldman / Kornfield „Stories of the Spirit“.